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Zytologische Diagnostik | ||
Zytologische Diagnostik![]() Bei der Dünnschichtzytologie mit dem ThinPrep-Verfahren werden die Zellen nach der Entnahme in eine Fixierlösung gegeben. Aus dieser Lösung filtert ein Automat eine feine Zellschicht auf den Objektträger. Dabei entstehen keine Zellüberlagerungen, störende Einflüsse wie etwa Blut werden vermieden. Daher eignet sich dieses Verfahren besonders für Patientinnen mit schwer beurteilbaren Vorbefunden oder stark blutigen Abstrichen. Zur HPV-Diagnostik werden HPV-Sampler an unser Institut eingeschickt, die ebenfalls durch den Gynäkologen entnommene Zellen der Gebärmutterschleimhaut enthalten. Im Labor werden sogenannte RNA-Sonden hinzugegeben, die sich mit der DNA von evt. vorhandenen HP-Viren zu Hybriden verbinden. Diese Hybriden können dann mittels Antikörpern "eingefangen" ("captured") und fixiert werden. Eine weitere Gruppe von Antikörpern bindet sich ebenfalls an diese Hybriden und erzeugt in diesem chemischen Prozess Licht (Chemolumineszenz). Die Lichtmenge ist proportional zur Menge der vorhandenen Viren. Um Viren der High-risk- und der Low-risk-Gruppe nachzuweisen oder auszuschließen, werden zwei verschiedene RNA-Sonden-Lösungen benötigt. Ein HPV-Nachweis erlaubt eine genauere Einschätzung für Patientinnen mit nicht eindeutigen Abstrichbefunden. Die DNA-Zytometrie ist ein aufwendiges computertechnisches Verfahren, das beispielsweise bei persistierendem PapIIId-Befund sicheren Aufschluss über die Rückbildungsfähigkeit auffälliger Zellen gibt. Für dieses Verfahren kann ein bereits vorliegender Abstrich verwendet werden. Unser Institut führt auf Wunsch eine Reihe weiterer Untersuchungen durch. Erklärungen zu Fachausdrücken der gynäkologischen Befundung haben wir hier für Sie zusammengestellt. | ||